Shinrin-yoku / Waldbaden

Waldluft ist gesund

Die Waldluft ist wie ein Heiltrunk zum Einatmen.

In Japan wird das Waldbaden inzwischen schon vielen Menschen ärztlich verordnet, weil immer mehr und umfangreichere Studien die vorbeugende und heilende Kraft des Waldes bestätigen.

Quing Li (Professor an der Nippon Medical School in Tokio) ist ein Pionier dieses Gebietes und hat diverse Experimente durchgeführt, um die Auswirkungen des Waldes auf unseren Körper und unsere Psyche zu erforschen.

Weltweit stößt die Wirkung des Waldes und der Natur bei Wissenschaftlern auf immer größeres Interesse.

In vielen Studien wurde belegt:

  • in bewaldeten Gebieten gibt es weniger Krebskranke
  • der Blutdruck sinkt im Wald und der Herzschlag wird regelmäßiger
  • das Immunsystem wird erheblich gestärkt
  • Verstärkung des Hormons DHEA, das als „Herzschutz-Substanz“ gilt.
  • Stresslevel sinkt
  • signifikante Verringerung von Panikattacken, Aggression und Erschöpfungszuständen
  • Stimmungsstörungen bessern sich
  • Entscheidungen können besser gefällt werden
  • es beschleunigt die Heilung nach Operationen
  • die Waldluft erhöht die Anzahl der Killerzellen im Blut (die erkennen schädliche Viren und Bakterien und töten diese. Dasselbe machen sie mit entarteten Zellen, die später zu Krebs führen könnten oder greifen schon vorhandene Tumorzellen an)

Das Waldbaden ist eine Entschleunigung des Alltags, ein Auftanken an Energie und Abwehrkräften. Es ist ein bewusstes, mit allen Sinnen aufmerksames Eintauchen in die Natur und ihre Heilkraft.

 

Bild: pixabay/ersi